Matthias Lier

Matthias Lier

Matthias Lier wurde 1979 in Thüringen in der Rhön geboren. Er wuchs in unmittelbarer Nähe zur innerdeutschen Grenze in einem kleinen Dorf auf. Nach dem Abitur studierte Lier zunächst Elektrotechnik und Kybernetik an der Universität Stuttgart und arbeitete als Diplom-Ingenieur, bevor er sich entschloss, seiner Leidenschaft zum Schauspiel ganz nachzugeben.

Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Schauspiel. Sein erstes Theater-Festengagement hatte Lier am Bayerischen Staatsschauspiel in München. Er war dort bis 2012 Ensemblemitglied unter der Intendanz von Dieter Dorn, und erregte Aufsehen mit seiner Darstellung des Kindermörders Jürgen Bartsch.

Im TV erlangte er durch seine Auftritte im „Tatort“, im „Spreewaldkrimi“ und durch die ZDF-Serie „Lerchenberg“ Bekanntheit. Auch im Kino war er in zahlreichen Rollen zu sehen. So zum Beispiel 2013 in Klaus Lemkes „Kein Grosses Ding“. 2014 gewann „Antons Fest“ mit Matthias Lier in der Hauptrolle den „Preis des Verbands der deutschen Filmkritik (VdFK)“. Auf der Berlinale 2015 war er im Kinofilm „Homesick“ als Hauptdarsteller in der Sektion „Perspektive Deutsches Kino“ zu sehen, gefolgt vom Kinderfilm „Burg Schreckenstein“. Im mehrfach ausgezeichneten historischen Film „Lou Andreas Salome – Wie ich dich liebe, Rätselleben“ stand Lier in einer der Hauptrollen neben Nicole Heesters und Katharina Schüttler vor der Kamera.