Roman Knižka

Roman Knižka

Roman Knižka ist einer der gefragtesten Schauspieler im gesamten deutschsprachigen Raum sowie international.
Ob als Antiheld oder romantischer Liebhaber –  er überzeugt immer wieder durch sein authentisches Spiel in den unterschiedlichsten Rollen und sticht durch seine attraktive Ausstrahlung hervor.

In Bautzen geboren, stammt er aus einer Künstlerfamilie. Seine Mutter ist Sängerin, sein slowakischer Vater arbeitete als Choreograf am Sorbischen Nationalensemble.

Nach seiner Schulzeit absolvierte er an der Dresdner Staatsoper eine Ausbildung als Theatertischler und arbeitete anschließend als Dekorateur am Staatsschauspiel Dresden. Kurz vor dem Mauerfall flüchtete er im Sommer 1989 in die Bundesrepublik Deutschland und absolvierte an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum seine Ausbildung, wo er in der Spielzeit 1993/1994 seine erste Hauptrolle in Karsten Schifflers Bühneninszenierung von Antonio Buero Vallejo Brennende Finsternis spielte.

Seine Darstellung war so beeindruckend, dass ihn die Zeitschrift Theater heute zum Nachwuchsschauspieler des Jahres 1994/1995 auszeichnete.

Im Jahr 1993  gab Roman Knižka sein Filmdebüt  in der Rolle des jungen Roger in Ausgespielt. 1996 war er erstmals auf der Kinoleinwand zu sehen und spielte Til Schweigers jüngeren Bruder Jan in dem Remake des Kinoklassikers Die Halbstarken.

Seither spielt er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit sowie in Netflix -Originalen, wie z.B. der erfolgreichen Serie „Dark“ oder im Young-Adult-Horrorfilm „Das Privileg“.
Auch in einigen Kinder- und Jugendproduktionen zeigt er seine Vielseitigkeit, wie 2005 in Löwenzahn – Die Reise ins Abenteuer und 2009 in der Titelrolle des Märchenfilms Der gestiefelte Kater.

Mit dem Ensemble Opus 45 ist er regelmäßig auf Deutschlands Bühnen und in besonderen Locations zu sehen. Zusammen mit dem legendären Bläserquintett beschreitet er seit einiger Zeit neue, disziplinübergreifende Wege. So entstanden literarische Kammermusikabende, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind, etwa das Programm zum NS-Widerstand („Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“) oder die szenische Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland. Mit ihrem neuen Programm „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ blicken Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 auf 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zurück.

Privat spielt Roman Knižka Golf und kocht leidenschaftlich gern. Das Kochen hat er übrigens von Alfred Biolek höchst persönlich gelernt, mit dem er befreundet war und regelmäßiger Gast bei dessen legendären privaten Kochabenden.

Der Vater zweier Söhne lebt in Berlin. Sein älteste Sohn Leo Knižka, der 2017 mit seinem Vater in dem ZDF-Film Ein Dorf rockt ab spielte, steht neben der Schule auch vor der Kamera. Beide beschritten schon zusammen den roten Teppich.

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler unterstützt Roman Knižka als Schirmherr die Aline-Reimer-Stiftung, eine Initiative für krebskranke junge Menschen.

© Tom Solo