Sabine Vitua

Die beeindruckende und beim Publikum äußerst beliebte Schauspielerin Sabine Vitua kann auf eine vielfältige Karriere zurückblicken.

Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin und ist seit Ende der 1980er Jahre als Theater- und Filmschauspielerin tätig.

In den 1990er Jahren war sie festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich und überzeugte dort in Stücken wie „Mein Kampf“, „Professor Bernhardi“ und „Der Geizige“. Später spielte sie in Luxemburg am Theatre des Capucins das Stück „Das Ding aus dem Meer“ sowie  „Die Kehrseite“ an der Volksbühne Berlin.

Dem breiten Publikum ist sie durch zahlreiche Hauptrollen in erfolgreichen deutschen TV- und Kinoproduktionen bekannt. So war sie u.a. 2004 im Kinodrama „Unkenrufe“ von Robert Glinski, nach der gleichnamigen Erzählung von Günter Grass, 2005 in „Der Junge ohne Eigenschaften“ von Thomas Stiller und „Valerie“ von Birgit Möller in entscheidenden Rollen zu sehen. Besonders hervorzuheben ist ihre Darstellung in gefühlvollen Kinofilmen wie 2011 in „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ von André Erkau, im intensiven Kinodrama „Die Haut der Anderen“ von 2015, ebenfalls von Thomas Stiller, in der Liebeskomödie „Liebesfilm“, Emma Rosa Simon und Robert Bohrer sowie im Drama „Axolotl Overkill“ von Helene Hegemann, das 2017 seine Premiere auf dem Sundance Film Festival feierte.

Auch im Fernsehen spielt sie sich in das Gedächtnis der Zuschauer. So beeindruckt sie u.a. in abwechslungsreichen Episodenhauptrollen in Erfolgsformaten wie „Tatort“, Polizeiruf 110 und vielen mehr. 2005 stellte Sabine Vitua eine karriereorientiere Mutter im Sat.1 Film „Die bezaubernde Nanny“ von Christoph Schrewe dar, 2010 die Chefredakteurin eines Reporters (Axel Milberg) im ARD-Drama „Der Rekordbeobachter“ von Karola Hattop und war Teil des Ensembles der Sketch-Comedy-Reihe „Danke Deutschland“.

Für den Kurzfilm „Fingerspiel“ erhielt sie 2014 den Award als Best Actress des Mumbai Shorts International Film Festival. Die Dramedy „Route B96“ erhielt den Publikumspreis des Filmfestivals Max Ophüls Preis.

Seit 2004 verkörpert sie in der deutschen Erfolgscomedyserie von Sat.1 „Pastewka“ (seit 2017 bei Amazon) Regine Holl, die Managerin von Bastian Pastewka. Diese erhielt mehrfach den Deutschen Comedypreis und aktuell 2019 den Sonderpreis des Deutschen Comedypreises.

Ganz besonders können sich die Zuschauer auf die neue ZDF-Herzkino Reihe „Mein Tisch in der Provence“ freuen, die im französischen Montpellier und Umgebung entstand. In der ARD ist sie am 5. Dezember in einer neuen Episode der beliebten Krimireihe „Wolfsland“ zu sehen. Aktuell steht  sie für die neue ARD-Reihe „Küstenpiloten“ vor der Kamera.

2020 geht es gleich auf der Kinoleinwand weiter. Im März ist Sabine Vitua im Kinder- und Familienfilm „Zu weit weg“ zu sehen, der jetzt schon den Preis für den Besten Kinderfilm auf dem 48. Molodist International Film Festival in Kiew gewann.

Privat lebt sie in Berlin, liebt Reisen in ferne Länder, interessiert sich für deren Kulturen und ihre Küche.

© Mathias Bothor